Mittwoch, 4. März 2015

Arrrhh.. die Piratenweste

Ich möchte hier eigentlich noch so einige Sachen zeigen, die in letzter Zeit entstanden sind. Von den meisten habe ich leider noch keine Bilder, aber von diesem kleinen Projekt hab ich welche (Dank endlich ausgetauschter Batterie im Fernauslöser..) - auch wenn Fasnacht schon wieder seit zwei Wochen rum ist.

Ich habs ja normalerweise nicht so sehr mit Fasching/Karneval/Fas(t)nacht, spielte einfach keine sehr große Rolle in meiner Kindheit/Region wo ich herkomme. Anders hier in der neuen Heimat. Hier feiert man Fasnacht, traditionell mit viel Guggemusik, Hemdglunki, Holzmasken und allerlei anderen Kuriositäten der Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht. Und Rosenmontag wird sich in der Arbeit verkleidet. Na, will man ja kein Spielverderber sein. Kaufen wollte ich nichts, aber Kostüme aus dem Kleiderschrank mag ich sowieso am liebsten.
Arrrhh, die Piratenbraut.


Weiße Bluse, schwarze Leinenpluderhose (auch selbsgenäht), Stiefel, HalsKopftuch, Hut, Landratte und ehemaliger Larpdolch sind vorhanden - und weil mir die Bluse allein irgendwie zu wenig war (wie bei so vielen Kostümen: Lagenlook und viele kleine Details bringens!), habe ich mir noch eine Weste genäht.
Sie sollte schlicht sein, ich möchte sie auch im Alltag tragen. Beim Schnitt habe ich mich grob an einer vorhandenen Weste orientiert, die Vorderteile etwas nach unten verlängert und schmaler gemacht, sie wird nicht geschlossen, sondern hängt einfach runter. Der Stoff ist der Rest vom Weihnachtskleid, die Kanten habe ich einfach mit Schrägband eingefasst, ich hatte nicht mehr genügend Stoff für Belege o.ä. War eine Sache von einem Sonntagnachmittag - hat Spaß gemacht und komplettierte das Outfit :). (Nur den perfekten Ort für Stativ und Selbstauslöserfotos, den such ich in dieser Wohnung weiterhin vergeblich..)





Montag, 2. März 2015

Wip: Senfgelb

Der Mantel wächst leider nicht ganz so schnell wie erhofft, wir sind an den Wochenenden mal wieder viel unterwegs und ich komme nicht ganz so viel zum Nähen wie gedacht.

Immerhin - zugeschnitten ist schonmal, gerade so hat der Stoff mit meinen Änderungen gereicht.
Ich füttere die Kapuze mit Oberstoff, außerdem habe ich mir Belege, sowie einen Untertritt für den Reißverschluss gebastelt. Ich hoffe sehr, ich habe keinen Denkfehler, sonst wirds eng.


Das hier werden die Taschen - mein Freund zeigt sich äußerst charmant und meint, wenn ich den Futterstoff nach außen trage, hätte ich gleich das passende Ouftit zum Gehsteig fegen. Böh, keine Ahnung der Mann!
Hier sieht man, wie ich mir die Verarbeitung insgesamt vorstelle - graue Paspel zwischen senfgelb und Blaugrau (das Blau ist hier etwas arg Blau geraten). Ich hoffe, ich mag das Futter zum Schluss wirklich. Aber es blitzt ja wirklich nur hervor.


Sonstiger Stand: Obermantel genäht, Futtermantel fast fertig. Ärmel müssen gekürzt und evtl. enger gemacht werden, Reißverschluss fehlt noch. Evtl. hätte ich die Kapuze sogar noch etwas verstärken sollen?

Und hier ein kleiner Blick auf die aktuelle Nadellage: Mein zweiter Versuch im mehrfarbig Stricken: Squirrel Socks! Hier sind die Eichhörnchen gerade noch im Entstehen, ein Socken ist inzwischen fertig. Gar nicht so leicht, die Fäden so mitzuführen, dass das Stück am Ende noch ausreichend elastisch ist. Ich komm aber grad so noch in den Socken rein ;). Ich nehme allerdings nur die Muster und stricke die Socken ansonsten von oben nach unten nach klassischem Muster. Ich bin ja nicht wirklich die große Sockenstrickerin, die ganz perfekte Passform habe ich immer noch nicht gefunden.


Mittwoch, 11. Februar 2015

Gedanken zum Übergangsmantel

Soo, ein neues Nähprojekt soll her! Schon im Herbst habe ich mich in einen senfgelben Fleece verliebt (ja, die Phase ist noch nicht vorbei). Heute wars soweit, ich habe 2 Meter gekauft - inzwischen weiß ich nämlich auch, was ich draus nähen möchte: einen gemütlichen Übergangsmantel. Seit mein letzter wichteliger Fleecemantel aus dem Leim gegangen ist, kam kein Nachfolger und er wird immer noch schmerzlich vermisst. Außerdem möchte ich meinen "regulären", viel getragenen Übergangsmantel (ebenfalls selbstgenäht) etwas schonen, damit er noch ein paar Jahre mitmacht.

Die Idee:
Übergangsmantel, außen Fleece, innen Baumwollfutter. Eventuell Zwischenlage Thinsulate o.ä.?

Stil: eher sportlich/bequem, soll vorrangig zum Spazierengehen, in die Arbeit radeln sein. Dabei aber gern mit etwas Twist und modernem Anstrich - eher nicht "wichtelig" oder zu hippiesk. Daher schwebte mir als Futter eigentlich auch etwas modern-grafisches vor. Gerne Grau mit Gelb (jaja, die Kombi kommt hier öfter vor..) - gab es aber leider nicht.
Als ich heute im Laden war, hielten wir einige Stoffe aneinander und sind schließlich bei einem Baumwollstoff in blaugrau mit winzigen gelben Blümchen (?) gelandet. Der passte farblich und von der Mustergröße eindeutig am besten, ich hab ihn dann auch mal mitgenommen. Die rote Paspel war Idee der Stoffladeninhaberin, die passt wirklich gut zwischen die Stoff, ich bin mir grad aber unsicher, ob ich damit schon zu sehr in Richtung Buntibunti a la Farbenmix abdrifte (nichts dagegen, aber das schwebte mir als Stil nicht vor). Hmpf, manchmal lass ich mich auch schnell mit Begeisterung anstecken. (Vorher hatte ich mal etwas im Internet geguckt - hatte an Äpfel in Mint überlegt. Oder doch Fly Feather in türkis? Passte aber auch alles nicht so wirklich.. in meinem Kopf weiß ich ziemlich genau, wie der Stoff auszusehen hätte. Hmpf)


Der Schnitt:
Da hab ich länger überlegt. Burda hat kaum was in die Richtung, dabei habe ich eine beachtliche Sammlung. Die Mäntel sind entweder eher schicker oder Dufflecoats. Ich liebe Dufflecoats, aber der schon vorhandene Ü-Mantel ist halt schon einer ;). Ich habe mir jetzt mal das Ebook Lady Shiva von mialuna zugelegt (Achtung! Farben..!). Ich mag die vielen Teilungsnähte, überlege sogar, ob ich die nicht wirklich mit Paspeln betonen soll (aus dem Futterstoff vielleicht? Oder wird das zu arg?), jedenfalls bei den Passennähten kann ich mir das gut vorstellen.
Ich mag den hohen Kragen mit der Kapuze, ich denk, da kann man was draus machen.

Änderungen, die mir jetzt schon einfallen:
- Ich möchte unbedingt einen Untertritt unter dem RV, sonst zieht das ja und ist unangenehm am Kinn. Da hab ich mir auch schon was ausgedacht.
- In der Anleitung wird Futtermantel und Oberstoff komplett aufeinandergenäht und gewendet. Bin mir noch unsicher, ob mir das so gefällt, ich kenne die Verarbeitung von Burdamänteln anders. Am Saum würde ich die beiden Mäntel definitiv getrennt säumen und den Futtermantel von Hand eingeschlagen annähen.
- Ich denke, ich nähe Belege aus Fleece und fasse dann die rote Paspel zwischen Beleg und Futterstoff. Frage: Kapuze aus Fleece doppeln oder aus Futterstoff arbeiten? (Reicht der Fleece?)
- Keine Bündchen am Ärmel. Ärmel eventuell etwas zipfelig, so dass man den Zipfelteil nach oben anknöpfen kann und dabei das Futter sieht. Oder ganz normal füttern, dabei Paspel zwischenfassen - dann sieht man das Futter, wenn man die Ärmel mal umschlägt ja auch noch.
- Evtl. Mantel hinten etwas länger als vorne.

Ihr seht schon - ich überlege noch..
Die Stoffe dürfen erstmal eine Runde in der Waschmaschine drehen und ich muss erstmal Schnitt zusammenkleben.. und darf mich noch für eine Größe entscheiden. Eigentlich ist der Schnitt für unelastische Stoffe ausgelegt, bei einlagig und elastisch (Fleece) soll man eine Größe kleiner zuschneiden. Nun verarbeite ich aber leicht elastisch mit unelastischer Baumwolle.. ich tendiere dann zu "normalem" Zuschnitt. So arg warm sind die beiden Stoffe zusammen nicht, vielleicht ists ganz gut, wenn man auch noch etwas dickere Jacken drunterkriegt.

Mittwoch, 28. Januar 2015

Geometrisches Kuscheln

Wie hinlänglich bekannt, sind wir vergangenen Spätsommer umgezogen. Seit Ende November ist nun auch endlich unser Sofa da. Höchste Zeit für die gequiltete Sofadecke, die mir seit meinem ersten Deckenprojekt vorschwebte. Und nun ist sie fertig :D.


Besonders gut gefallen haben mir zuletzt Decken mit eher geometrischem Muster, gerne in Dreiecksform  (Sew Kate Sew, und viele Decken von crafty blossom - letztendlich auch in der Farbkombi, die ich liebe und die meine Vorlage wurde). Gut, wusste ich schonmal Art des Musters: HST (Half Square Triangles), also rechtwinklige Dreieckige im Farbschema Grau/Currygelb/Creme/Schwarz. Als Stoff habe ich einfache Baumwolle von Stoff und Stil verwendet, hier hat man eine recht große Farbpalette. Schöner wärs natürlich, die Farben vorher in echt zu sehen, aber ich hatte Glück und es passte einigermaßen. Ein etwas helleres, wärmeres Grau wäre evtl. noch schöner gewesen. Dazu habe ich mir auf gut Glück Baumwolle in Petrol bestellt und jaa, passte gut dazu. Entscheidung fürs Backing war gefallen - meine Lieblingsfarben im Moment vereint: Curry, Petrol, Grautöne. Fröhliches Mädchen ich.

Ich wollte diesmal schon eine etwas größere Decke fürs Sofa, leider ziehts ein bisschen durchs Dachfenster und auch so bin ich ein Sofadeckentyp. Endgröße ist nun ca. 1,30m x 1,70m geworden, genauer gesagt 10 x 13 Quadrate. Es gibt Schneidevorlagen für HST, ich habe aber keine. Dafür habe ich ein 15x15 cm Patchworklineal, was ich als Vorlage genommen habe (inzwischen habe ich auch einen guten Rollschneider. Das ist SO viel wert).


HST lassen sich gut so machen: Man schneidet Quadrate in den jeweiligen Farben aus, legt dann immer zwei Quadrate aufeinander und zeichnet die Diagonale auf. Nun näht man jeweils füßchenbreit (1/4 inch) neben der Diagonalen die beiden Quadrate zusammen (am schnellsten gehts, wenn man einige Quadratportionen gleich hintereinander weg zusammen näht und nicht jedes Mal den Faden abschneidet). Anschließend werden die Quadrate entlang der Diagonale mit dem Rollschneider auseinandergeschnitten - und siehe da: zwei exakt gleiche HST-Blocks. Die Blocks auffalten und bügeln, die Nahtzugabe zur dunkleren Seite hin und mit möglichst wenig Bewegung bügeln, angeblich verziehen sich die Blocks sonst. Hier ist die Anfertigung von HST nach dieser Methode auch nochmal gut erklärt.

Der Teil der Arbeit zog sich dann doch etwas..



Anschließend werden die Quadrate nach Belieben angeordnet und dann in immer in Reihen aufeinandergenäht. Wenn man ordentlich arbeitet, passt das auch ganz gut zusammen - yeah! Die Reihen dann auch aneinander nähen und fertig ist das Top.
Als Innenvlies habe ich dieses Mal Baumwollvlies von Stoff und Stil verwendet - eine bedingt gute Wahl. Zum Einen finde ich das Vlies ziemlich dick, zum anderen fusselt es wie Seuche. Dafür greift es sich deutlich angenehmer als Polyester - wobei das im fertigen Zusand dann auch nicht mehr so die Rolle spielt. Ich habe es jetzt für diese Decke dennnoch verwendet, ich habe grad kein anderes und was tu ich sonst damit?

Durch die sehr dicke Decke hatte ich allerdings ziemliche Schwierigkeiten beim Quilten - man musste die Decke richtiggehend durch die Maschine zerren, der Oberstofftransport funktioniert ja gar nicht mehr. Selbst mit größerer Stichlänge und den dicksten Nadeln ist es mir nicht wirklich gelungen, gleichmäßige Stiche zu fabrizieren. Das find ich etwas schade, denn der Rest ist sehr ordentlich geworden. Ich hätte es auch gern noch etwas mehr gequiltet, aber die Aussicht, das Monster noch öfter durch die Maschine zu ziehen hat mich nicht gerade beflügelt.. So habe ich lediglich alle zwei Quadrate die Nähte füßchenbreit abgesteppt. Hat jemand von den erfahrerenen Quilterinnen Tipps für mich? Dünneres Innenfutter, ok. Aber gibts vielleicht spezielle Füßchen (ist allerdings sie Frage, obs das für meine Maschine auch gibt)? Mir ist immer noch sehr schleierhaft, wie man sowas frei maschinenquiltet..

Hier sieht man die Problematik ganz gut:


Zum Schluss gabs noch ein Einfassband in Petrol. Wie letztes Mal auch auf der Oberseite von Hand angenäht. Das wird schöner und ich mag den meditativen Aspekt. Ging auch ziemlich schnell diesmal. Eine gewonnene Biathlon-Damenstaffel und ein, zwei Folgen Castle ;).


Trotz den Widrigkeiten: Ich mag sie! Sehr!





Und wer bis hierher durchgehalten hat, der hat sich einen Keks verdient. Gute Blogger teilen das auf ein paar Einträge auf. Und machen vielleicht noch ein paar Work in Progress Bilder.. naja, vielleicht beim nächsten Mal ;).

Donnerstag, 15. Januar 2015

Tentakel forever!

Ich wollte hier ja noch zwei Weihnachtsgeschenke zeigen, die ich gemacht habe. Ich freue mich immer, wenn mir was einfällt, was ich selber machen kann - und worüber sich der Beschenkte auch freut.

Diesmal konnte ich zwei Männer in meiner Umgebung (hoffentlich ;)) glücklich machen - als erstes hatte ich die Idee eines Tentakelschals für meinen Bruder. Vor ein paar Jahren gab es mal Tentakelkissen zum Geburtstag, die sind immer noch geliebt. Diesmal also ein Schal - der Kult lässt ja nicht nach ;). Falls sich jemand fragt, was das soll: Wir haben als Kinder mit Begeisterung das Adventure Day of the Tentacle gespielt. Böses Purple Tentacle will die Welt beherrschen und so. Hamster in der Mikrowelle, Plastikkotze, Kirschbäume. Muss man dabei gewesen sein ;).


Und da mein Bruder offen ist für etwas freakigere Kleidung gabs dieses Jahr also einen Wendeschal - die eine Seite aus kuscheligem lila Fleece, die andere ist grüner Sweatshirtstoff. Ziemlich lang, zum Reinkuscheln, Rumwickeln, Quatsch machen.




Dann hatte ich noch etwas Fleece übrig. Also sollte auch der zweite Tentakelfan nicht leer ausgehen - für meinen Freund gabs also zu den neuen schicken Eierbechern auch noch Eierwärmer dazu. Falls es mal wieder länger dauert. Oder man morgens schon an die Weltherrschaft denkt.


Purple Tentacle ließ sich ganz gut nähen, fürs grüne hatte ich leider keinen Fleece, der fest genug gewesen wäre. Stattdessen habe ich grünen Walkstoff in meinem Fundus gefunden - das ging aber nicht ganz so gut, ist nicht so elastisch, reißt leichter aus.. Insgesamt war das eine ziemliche Fuzzelei und viel Handnähen. Hat aber großen Spaß gemacht!



Mittwoch, 14. Januar 2015

Das war 2014.

Ich hänge etwas hinterher mit meinem Rückblick, aber die letzten Jahre gabs einen kleinen Überblick, daher dieses Jahr auch.

Gefühlt habe ich wieder mehr mit meinen Händen angestellt, vieles davon aber auch erst gegen Ende es Jahres. In der Mitte gab es eine ziemliche Lücke wegen des Umzugs. Insgesamt fang ich langsam an, wieder etwas mehr zu nähen. Außerdem hab ich weiterhin viel gestrick.


Nicht alle Projekte finden sich (schon) auf dem Blog. Den zehnten Stoffkorb muss ich hier ja nicht zeigen ;).

2014 habe ich..
Genäht:
- 2 Röcke, beide viel getragen
- 2 Stoffkörbe
- meine 1. Patchworkdecke mit aufwändigerer Rückengestaltung
- 1 Türaufhaltefuchs
- 1 Babykrabbel-Haremshose
- 1 Tentakelschal (kriegt noch nen extra Eintrag)
- Kleinkram wie Ringkissen, Sofakissen, das erste Mal Paper Piecing ausprobiert..
- 2 Kleider, wobei ich das petrolfarbene noch gar nicht gezeigt habe - es fehlen ordentliche Bilder, sollte ich mal nachreichen..
Hält sich verglichen mit anderen Kreativlingen also ziemlich in Grenzen ;)

Gestrickt:
- viele Mützen (so 4-5)
- Stulpen
- 2 Paar Babyschuhe (auf einmal kriegen alle Freundinnen Kinder..)
- ein großes Tuch
- 2 Strickjacken, auf die ich beide sehr stolz bin und die ich wirklich, wirklich oft getragen habe. Meine Lieblingsstücke dieses Jahr! (Blue Sand Cardigan, Nanook Cardigan) - beide haben doch einiges an Zeit in Anspruch genommen, aber die Zeit wars absolut wert.

Ein paar Pläne fürs kommende Jahr hab ich auch schon.. Stoff für einen einfachen Rock liegt bereit, aber erstmal hat mich das nächste größere Projekt voll in Beschlag: Das neue Sofa braucht eine Sofadecke. Geometrisch und Patchwork.. ich bin mal gespannt, wie das wirkt, wenn sie fertig ist. (Die Zweifel, die Zweifel)


Donnerstag, 25. Dezember 2014

WKSA 2014 - Finale!

Fröhliche Weihnachten euch allen!
Ich bin gestern ganz früh mit Sack und Pack in Richtung Bayerischer Wald gestartet, um ein paar schöne Tage mit meiner Familie zu verbringen. Mit im Gepäck: Natürlich das Weihnachtskleid des Sew Alongs 2014.

Ich bin recht entspannt fertig geworden, auch wenn mich das Kleid dazwischen einige Nerven gekostet hat. Aber das Ergebnis hat sich gelohnt. Ich will auch gar nicht mehr viel drüber reden, stattdessen habe ich meine Mama gebeten, ein paar Bilder zu machen. Eigentlich hatte ich mir noch einen hübschen Gürtel dazu vorgestellt, da wurde ich aber nicht mehr fündig. Ein schönes graues Samtband ist auch festlich :). Das Hütchen habe ich mir vor zwei Jahren mal in Lissabon in einem kleinen, alten Hutladen gekauft - ich liebe es und endlich gabs mal wieder eine Gelegenheit, es aufzusetzen.





Das Kleid hat mächtig Umfang und fliegt herrlich ;). Ich trage einen Petticoat drunter, den ich vor Jahren zu Hochgruftizeiten mal selbst genäht habe - kein Monsterteil, doch gibt es grad den richtigen Stand. Auf dem letzten Bild trage ich das Kleid ohne Petticoat - hier sieht es mehr aus wie auf der Verpackung des Schnitts. Mir gefällt die Variante mit Petticoat aber viel, viel besser!



Die harten Fakten:
Schnitt: Vogue V8766, Version F Größe 12, Rücken angepasst (schmaler und Weite quer rausgenommen), um 5 cm gekürzt, Kragen dazugebastelt
Stoff: Wunderbare Viskose-Gabardine vom Roten Faden, ca. 2,5 m, perfekt für das Projekt geeignet, trägt sich traumhaft und fällt auch so; gefüttert mit Stretchfutter
Petticoat aus 1 Lage Petticoattüll und 1 Lage Tüll, selbstgemacht

Und hier gehts zu all den anderen hübschen Damen in Weihnachtskleidern. Und morgen gibst hier vielleicht sogar Schnee, aber solange konnte und wollte ich dann doch nicht mehr warten.