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Donnerstag, 7. Juli 2016

Karte zur Taufe

Und der dritte und letzte Teil der Taufgeschichte. Zu Decke und Kerze gehört.. eine Karte. Naja, Kaufen wollt ich dann keine, wenn schon alles andere so selbstgemacht war, drum hab ich mir Feder und Tinte geschnappt und erstmal wieder ein bisschen Unzialis geübt. War eh mal wieder an der  Zeit.


Und so sieht das Ergebnis aus - ganz schlicht, der Taufspruch in Unzialis auf einer Karte in "Kraftpapier weiß" (von diesem Shop hier, ich bin sehr zufrieden mit der Qualität!), darüber habe ich  Aquarellfarbe in Grün- und Gelbtönen gespritzt.


Den Umschlag habe ich einfach nur mit dem Namen gestaltet. Tja, und dann war da noch so viel Platz übrig.. daher schlängeln sich jetzt zarte Aquarellranken um ein schlichtes M. Um das Motiv nochmal aufzunehmen, habe ich dann auch der Karte noch ein paar Blattranken spendiert - und war danach so richtig rundum zufrieden mit dem Ergebnis. Ich hoffe sehr, den Beschenkten gefällt es genauso.



Mittwoch, 6. Juli 2016

das erste Mal..

.. eine Taufkerze basteln.
Nachdem ich zugesagt hatte, dem lieben Nichtlein eine Taufpatin zu sein, wurde mir der Wunsch angetragen, ob ich nicht vielleicht auch die Taufkerze gestalten könnte - ich hätt doch da eh ein Händchen..


(links ist die Kerze der großen Schwester, rechts meine Variante)

Also kurz überlegt und Tante google angeworfen. "Motiv + Taufkerze" schmeißt mit Regenbögen, Kelchen, Kreuzen, Tauben und Bäume. Ein Baum war mir schon vorgeschwebt, das wollte ich mir nur nochmal absichern, ich traue es mir zu, einem Kind christliche (naja.. menschliche..) Grundwerte näherzubringen, aber so gaanz kirchenfirm und -nah bin ich eigentlich nicht. Die Pfarrerin wie auch die Eltern sahens entspannt und ließen mich machen. Ein Baum mit vielen bunten Blättern, mit Wurzeln die bis in die Erde reichen und Zweigen, die Richtung Himmel streben erschien mir auf alle Fälle passend.

Also habe ich eine Kerze besorgt, dazu braune Wachsplatten und ein Mischpaket, außerdem eine Metall"nadel" - der Griff sieht so aus wie bei einem Cutter, vorne ist aber keine Klinge, sondern eine Spitze. Damit kann man hervorragend Motive aus den Wachsplatten heraus"zeichnen". Baum und Blätter sind frei Schnauze, die Buchstaben haben wir auf Papier ausgedruckt, mit einem Cutter ausgeschnitten und als Vorlage verwendet. Das Wachs hat hinten ein Schutzpapier, das wird einfach abgezogen und das fertige Motiv dann einfach auf die Kerze gedrückt, fertig.  Hat erstaunlich gut funktioniert!


Später hieß es, ein Kreuz sei doch nicht so verkehrt, also habe ich auf der Rückseite noch eines eingebaut. Und ein Vögelchen. Vögelchen gehen immer!



Kerzenbasteln war also mal was ganz anderes - hat Spaß gemacht und erstaunlich gut funktioniert. Besonders viel Können oder Geschick braucht es nicht - wer noch nie mit Cuttern gearbeitet hat, kann ja auch etwas größere Buchstaben schneiden. Ein schönes und persönliches Geschenk für den Täufling :).